Hygieneplan

OBS Pestalozzischule-Schulhygieneplan

Gültig ab Schuljahr 2020/2021
Überarbeitete Auflage gemäß Niedersächsischem Rahmen-Hygieneplan Corona Schule
Version 3.2 vom 22.10.2020

Schulbesuch bei Erkrankung

Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein.
Bei banalen Infekten ohne Fieber kann die Schule besucht werden.
Bei Infekten mit erhöhter Temperatur wird die Genesung der SchülerInnen abgewartet, Nach 48 Std. Symptomfreiheit ohne ärztliches Attest wieder besucht werden.
Bei schweren Krankheitsverläufen oder Fieber von 38,5C sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er entscheidet ob eine Testung auf SARS-CoV-2 durchgeführt wird und wie die Wiederzulassung erfolgen soll.

Ausschluss vom Schulbesuch oder von einer Tätigkeit in der Schule und Wiederzulassung

Die infektionshygienische Bewertung erfolgt ausschließlich durch das Gesundheitsamt.

• Personen, die SARS-CoV-2 positiv getestet wurden.
• Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall hatten und unter häuslicher Quarantäne stehen.
• Personen, die aus einem Coronavirus-Risikogebiet zurückkehren, müssen sich in der Regel beim Gesundheitsamt melden oder sich ggf. in Quarantäne begeben.

Verhalten beim Auftreten von Symptomen in der Schule

Wenn eine Person abgeholt werden muss wird sie in einem separaten Raum isoliert. Dies gilt auch für Kinder oder Personen aus demselben Haushalt. Geschwister werden mit isoliert.
Die Familie ist auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hinzuweisen (tel. Kontaktaufnahme).

Zutrittsbeschränkungen

Der Zutritt für Besucher ist auf ein Minimum zu beschränken und soll nur nach Anmeldung aus einem wichtigen Grund unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern erfolgen. Die Kontaktdaten dieser Personen sind zu dokumentieren.

Persönliche Hygiene

• Abstandsgebot
Außerhalb der Kohorten ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Ausnahmen sind speziell geregelt (s. Kap. 7).
• Maskenpflicht
In besonders gekennzeichneten Bereichen ist in der Schule Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausnahmen sind speziell geregelt.

• Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden
z. B. nach Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentli- chen Verkehrsmitteln; nach dem erstmaligen Betreten des Schul- gebäudes; vor dem Essen; nach dem Abnehmen eines Mund-Na- sen-Schutzes, nach dem Toiletten-Gang.
• Händedesinfektion wenn Händewaschen nicht möglich ist oder bei Kontamination mit Körpersekreten.

• Kontakteinschränkungen
Kontakte sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Es soll keinen unmittelbaren körperlichen Kontakt geben.
• Berührungen vermeiden: keine Umarmungen, Bussi-Bussi, Ghetto-Faust und kein Händeschütteln.
• Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfen möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

• Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge o- der ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaß- nahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu an- deren Personen halten, am besten wegdrehen.

• Nicht in das Gesicht fassen: insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.

• Persönliche Gegenstände nicht teilen:
z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte

Händedesinfektion

ist nur dann sinnvoll, wenn
• ein Händewaschen nicht möglich ist,
• es zu Kontakt mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem gekommen ist.
Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge (3 ml) in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände eingerieben werden.

Mund-Nasen-Bedeckung

Außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen ist eine Mund-Na- sen-Bedeckung zu tragen. Das betrifft Gänge, Flure, Versammlungsräume usw., und auch das Außengelände, wenn der zugewiesene Kohortenplatz verlassen wird.
Nach Überschreitung des Risikofaktors von 50 ist auch während des Unterrichtes eine Mund- Nasen-Bedeckung verpflichtend zu tragen. (Feuchte Masken sind zu tauschen, die Bereithaltung liegt in der Hand der Erziehungsberechtigten.)
Personen, für die das Tragen einer MNB aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, müssen dies mit einem ärztlichen Attest bestätigen.

Bei der Nutzung von Spielplatzgeräten dürfen keine Schals, Halstücher oder stabile Baum-wollmasken, die mit Bändern am Hinterkopf zugeschnürt werden, als MNB verwendet wer- den (Strangulierungsgefahr).

Gemeinsam genutzte Gegenstände

Von Schülerinnen und Schülern erstellte Arbeits- oder Unterrichtsmaterialien können grundsätzlich auch haptisch entgegengenommen werden.
Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte dürfen nicht mit anderen Personen geteilt werden.
Die Weitergabe von gemeinsam benutzten Gegenständen sollte möglichst vermieden werden. Ist eine zwischenzeitliche tensidische Reinigung nicht möglich, so müssen die Benutzenden vor und nach dem Gebrauch gründlich ihre Hände waschen oder desinfizieren.

Abstandsgebot

Zu Personen der anderen festgelegten Kohorten soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Lehrkräften, Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Beschäftigten der Schulen, Erziehungsberechtigten und Besuchern

Schülerinnen oder Schüler mit Schulbegleitung werden als eine Einheit (als Tandem) aus zwei Personen angesehen, die untereinander, soweit dies in dem Unterstützungsbedarf der Schülerin oder des Schülers begründet ist, von der Abstandspflicht befreit sind. Das gleiche gilt für Lehrkräfte, die nur in einer festen Kohorte eingesetzt werden.

Dokumentation und Nachverfolgung

Die Sitzordnung der Schülerinnen und Schüler ist für jeden Klassen- oder Kursverband zu dokumentieren (z. B. Sitzplan im Klassenbuch) und bei Änderungen anzupassen. Eine Änderung von Sitzordnungen ist möglichst zu vermeiden. Bei Unterricht in Fachräumen muss ein Sitzplan erstellt werden.
Zur Dokumentation werden die bestehenden Dokumentationssysteme wie z. B. Klassen-/Kursbücher, Vertretungspläne oder ein Besucherbuch genutzt. Die Anwesenheit weiterer Personen (HandwerkerInnen, VertreterInnen der Schulaufsicht, FachleiterInnen und Erziehungsberechtigte, etc.) nutzen das Besucherbuch. Die Anwesenheit von Schulbegleitungen ist mit Namen und Telefonnummer im Klassenbuch zu vermerken.
Der Datenschutz ist zu gewährleisten. Die Aufbewahrungsdauer beträgt drei Wochen.

Unterrichtsorganisation, Kohorten-Prinzip, Aufhebung des Abstands

Kohorten werden möglichst klein gehalten. Grundsätzlich umfasst eine Kohorte maximal einen Schuljahrgang.
Lehrkräfte sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (PM) agieren kohorten-übergreifend. Sie sind angehalten, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern von 1,5m einzuhalten.

Grundsätzlich gilt für alle: Wo Abstand gehalten werden kann, ist dieser auch weiterhin ein- zuhalten.
Kontakte außerhalb des Kohorten-Prinzips sind zu dokumentieren.
Lüftung: Prinzip „20 – 5 – 20“

Mindestens alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster und/oder Türen über 3 bis 10 Minuten vorzunehmen. Während des Lüftens kann grundsätzlich Unterricht stattfinden.
• Vor Beginn des Unterrichtes.
• Zwischen den Unterrichtsstunden und in den Pausen
• Eine dauerhafte Lüftung der Räume soll nicht erfolgen. Andauernde Zugluft ist zu vermeiden.

Flure, Aufenthaltsbereiche und Pausen

• Räumliche Trennung durch separate Pausenhof-Abschnitte für unterschiedliche Kohorten
• Klare Kennzeichnung der Laufwege
• Bodenmarkierungen in Wartebereichen (z. B. vor dem Schulsekretariat)
• Gebot des „Rechtsverkehrs“ in Fluren und Gängen
Zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern begeben sich die Schülerinnen und Schüler beim Eintreffen in der Schule sofort in den Klassenraum. Die Aufsicht führenden Lehrkräfte übernehmen das Lüften. Die großen Pausen verbringen die SchülerInnen in den, den Kohorten, zugewiesenen Schulhofbereichen. Bei Regenpausen verbleiben die SchülerInnen in ihrem Klassenraum.
Bei Aufnahme des Kiosk-Betriebes ist die Vermischung der Kohorten nicht zulässig. Der Verkauf muss zeitlich oder räumlich entzerrt erfolgen. (Dort führt die in der ersten Stunde unterrichtende Lehrkraft die Aufsicht und lüftet den Raum. Während der Pausen übernehmen die im Anschluss unterrichtenden Lehrkräfte die Aufsicht in den für die Kohorte bestimmten Schulbereich.)

Haltestellen

Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu an- deren Personen ist einzuhalten und die MNB ist zu tragen.

Speiseneinnahme

Pausenbrot
Die persönlichen Hygieneregel sind zu beachten, weiterreichen oder austauschen ist nicht erlaubt.
Schulkantine
Beim Mittagessen sind die verschiedenen Kohorten räumlich oder zeitlich zu trennen.
Warteschlangen sind zu vermeiden, der Mindestabstand muss eingehalten werden. Die MitarbeiterInnen müssen während der Arbeit eine MNB tragen.
Der Zeitpunkt des Betretens der Kohorte muss dokumentiert werden.

Hygiene in den Toilettenräumen und bei Handwaschplätzen

Maximal drei Personen besuchen gleichzeitig die Toilettenräume.
Trockengebläse sind außer Betrieb zu nehmen.
Das aufsichtführende schulische Personal achtet darauf, dass die Anzahl der Schülerinnen und Schüler nicht überschritten wird und die Desinfektion der Hände erfolgt.

Reinigung

Gereinigt werden einmal täglich:
• Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen
• Treppen- und Handläufe
• Lichtschalter
• Tische, Telefone, Kopierer
• und alle sonstigen Griffbereiche.
Tablets, Computermäuse und Tastaturen sind von den Benutzern nach der Nutzung selbst zu reinigen.
Abfalleimer werden täglich geleert.
Benutzen mehrere Klassen nacheinander einen Raum ist eine tägliche Reinigung der Tische ausreichend. Ebenso werden In den Toilettenräumen die Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden nur täglich gereinigt.

Abschnitt II – Spezielle Regelungen zum Unterricht

Im Szenario A kann das Kohorten-Prinzip auf zwei Schuljahrgänge erweitert werden. Dabei ist das Abstandsgesetz von 1,5 Metern einzuhalten. Die Zusammensetzung der Gruppen ist unbedingt zu dokumentieren.

Abstand und Kontaktlosigkeit im Sportunterricht

Es gilt die allgemeine Abstandsregel. Sportunterricht findet im Klassenverband und außerunterrichtlicher Schulsport in Gruppen bis höchstens 30 Personen innerhalb der festgelegten Kohorten statt. Für eine ausreichende Stoßlüftung (20 – 5 – 20) ist zu sorgen. Die Notausgänge können genutzt werden.
Nach der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, die mit den Händen berührt werden, sind am Ende des Unterrichts die Hände gründlich zu waschen.
Die Benutzung von Haartrocknern ist zur Vermeidung von Luftverwirbelungen nicht zulässig.

Sportliche Betätigungen mit physischen Kontakten bleiben verboten. (Siehe Anlage Sportartspezifische Hinweise)

Infektionsschutz beim Musizieren

Chorsingen oder dialogische Sprechübungen dürfen nicht stattfinden. Chorsingen unter freiem Himmel ist unter Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern zulässig.
Das Spielen von Blasinstrumenten darf in Räumen nicht stattfinden.

Infektionsschutz bei der Ersten Hilfe

Zur Minimierung des gegenseitigen Ansteckungsrisikos für die Ersthelfenden und die hilfebedürftige Person sollte von beiden eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Ersthelfende sollten Einmalhandschuhe tragen.
Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann die Beatmung unterbleiben
Mehrfach nutzbare Hilfsmittel (z. B. Kühlkissen) sind vor der erneuten Verwendung hygienisch aufzubereiten.

Konferenzen und Versammlungen

Besprechungen und Konferenzen sind zulässig, werden jedoch auf ein notwendiges Maß begrenzt. Der Mindestabstand ist zu beachten.

Meldepflicht

Das Auftreten einer Infektion mit dem COVID-19-Virus ist der

                      Schulleitung        sofort      mitzuteilen.